Bildarchiv Rundfunk Rema 2003

Das Gerät ist nicht mehr in meinem Besitz.
Ich habe es am 2.10.2013 an einen Feuerwehrkollegen meiner Schwiegersöhne abgegeben.
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Wegen der sich in den Ecken lösenden Zierleisten musste der Rema 2003 zunächst in die Klebepresse
Fotodatum: 15.05.2009
Zeit: 18:54
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Nach Austausch des ersten Doppel-Elektrolytkondensators, Behandlung mit Wellenschalteröl und Ersatz des Koppelkondensators zum Gitter der Endröhre war Empfang in allen Wellenbereichen möglich. Der Lautstärkesteller musste ausgebaut und repariert werden, in dem die teilweise defekten Nietbefestigungen generell durch Schräubchen mit Muttern ( M2 und M2,5) ersetzt wurden.
Fotodatum: 04.06.2009
Zeit: 19:06
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Rückansicht des Rema 2003, die Netzspannung wurde auf 240 Volt eingestellt.
Fotodatum: 06.06.2009
Zeit: 16:46
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Blick ins Gerät von hinten, das Netzteil ist über einen Steckverbinder mit dem Empfängerchassis verbunden. Die Anschlüsse vom Ausgangstrafo zur Lautsprechergruppe müssen zum Chassisausbau abgelötet werden. Teilweise ist Leiterplattentechnik eingesetzt, sichtbar rechts die Beschaltung des Lautstärkestellers, hier nicht sichtbar links beim NF-Verstärker.
Fotodatum: 06.06.2009
Zeit: 16:32
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Die Spulensätze für die Wellenbereiche Lang, Mittel und Kurz sind auf dem Schiebetastenschalter montiert.
Fotodatum: 06.06.2009
Zeit: 16:32
Bild 6   BR200306.jpg

Zum Rema 2003 gibt es hier den Stromlaufplan, Teil HF-Seite
Scandatum: 11.03.2009
Bild 7   BR200307.jpg

Man beachte die bescheidene Halbleiterbestückung mit zwei Halbleiterdioden OA 646 bzw. in der späteren Typenbezeichnung GA 109
Scandatum: 11.03.2009
Bild 8   BR200308.jpg

Quelle: Fachzeitschrift radio und fernsehen (DDR), 1965 Heft 8, Seiten 252-254
Scandatum: 11.03.2009
Bild 8   BR200309.jpg

Rema 2003: Aufnahme mit Blitzlicht.
Fotodatum: 14.12.2010
     


Dieses Rundfunkgerät Rema 2003 (Fabrikationsnummer: 236148) fand ich vor etwa 20 Jahren auf einem Müllhaufen im Garagenhof. Dort stand es schon eine Weile, wodurch Bodenplatte und Rückwand und untere Holzteile durch Nässe verzogen sind. Danach stand es unbenutzt in meiner Garage, auch bei Frost im Winter. Erstaunlich ist immer wieder, dass sich solche Geräte zum zweiten Leben erwecken lassen.
Historie des Dokuments:
Aktualisiert: 3.11.2013   G. Becker