Bildarchiv Rundfunk Großsuper ROSSINI-STEREO 6002


Das Gerät ist nicht mehr in meinen Besitz.
Ich habe es am Umzugstag 2.10.2013 an einen Kollegen der Dresdner Feuerwehr abgegeben.
Bild 1   BRossi01.jpg

Der Rossini 6001/6002 ist nur im Bereich der NF-Verstärker stereotüchtig. Als stereofone Tonquellen kamen 1963 praktisch nur Stereo-Schallplattenspieler in Betracht.
Fotodatum: 15.06.2009
Bild 2   BRossi02.jpg

Rückansicht mit der Darstellung der Röhrenbestückung
Fotodatum: 15.06.2009
Bild 3   BRossi03.jpg

Rückansicht bei geöffneter Rückwand. Rechts sind die zwei Ausgangstransformatoren der Stereoendstufen sichtbar. Die größeren Röhren der E-Serie sind mit Federbügeln gesichert. Die Anordnung der Hochtöner an den Seitenwänden ist akustisch gesehen wegen der stärkeren Richtwirkung nachteilig
Fotodatum: 15.06.2009
Bild 4   BRossi04.jpg

Chassisunteransicht, Drehkondensator und Netztransformator (rechts) sind unter der Chassisebene angebracht
Fotodatum: 15.06.2009
Bild 5   BRossi05.jpg

Chassisunteransicht im Bereich des ZF-Verstärkers (links) und des Tastenschalters mit den Spulensätzen (rechts)
Fotodatum: 15.06.2009
Bild 6   BRossi06.jpg

Bedienungsanleitung Rossini 6001/6002 Titelseiten und Seite 8 (Technische Daten)
Scandatum: 06.06.2009
Zeit: 19:45
Bild 7   BRossi07.jpg

Bedienungsanleitung Rossini 6001/6002 Seiten 2 und 3
Scandatum: 06.06.2009
Zeit: 19:45
Bild 8   BRossi08.jpg

Bedienungsanleitung Rossini 6001/6002 Seiten 4 und 5
Scandatum: 06.06.2009
Zeit: 19:45
Bild 9   BRossi09.jpg

Bedienungsanleitung Rossini 6001/6002 Seiten 6 und 7
Scandatum: 06.06.2009
Zeit: 19:45
Bild 10   BRossi10.png

Stromlaufplan Rossini 6001/6002 linke Seite.
L10 und L11 sind die Empfangsspulen der drehbaren Ferritantenne.
Scandatum: 06.06.2009
Zeit: 19:05
Bild 11   BRossi11.png

Stromlaufplan Rossini 6001/6002 rechte Seite
Achtung: Die Tasten FA, L und M laut Stromlaufplan sind am Gerät und in der Bedienungsanleitung mit FE, LW und MW gekennzeichnet!
Scandatum: 06.06.2009
Zeit: 19:05
Der Rossini war das Rundfunkgerät der Herren Karl Menzel und Hans Wehland, Berliner Straße, in Dresden. Karl Menzel, ein Onkel meiner Mutter, war Inhaber der Kartonagenfabrik Paul Fröhlich. Nach dem Tod von Karl Menzel um 1980, nur einige Jahre nach dem Umzug zur Comeniusstraße, kam der Rossini in meinen Besitz und stand Jahrzehnte mit anderen Rundfunk- und Fernsehgeräten Sommer und Winter in meiner Garage. Bei der Inbetriebnahme 2009 war der Rossini sofort funktionsfähig. Nach Behandlung der Schleifkontakte am Drehkondensator mit Wellenschalteröl "Granowski" war Empfang in allen Wellenbereichen (davon drei Kurzwellenbereiche) möglich. Eine spätere überprüfung ergab, dass die vier Koppelkondenstoren C124, C125, C140, C141 je 0,05 uF leitfähig waren und positive Gitterspannungen erzeugten, dadurch waren die Anodenströme der Endröhren auf reichlich 150% erhöht. Alle vier Kondensatoren wurden durch 47 nF ersetzt. Später fiel der Mittelwellenbereich aus. Die HF-Litze der Oszillatorspule fiel von selbst auseinander. Ursache war vermutlich Zersetzung durch aggressive Flussmittelreste. Nach Reparaturversuch fiel auch der Langwellenbereich aus. Kurzwelle und UKW blieben funktionsfähig. In diesem Zustand und mit gelöster Rückwand und Bodenplatte gab ich das Gerät ab.
Historie des Dokuments:
Erstfassung: 18.6.2009 (PC, lokal)
Hochgeladen: 15.6.2010
Aktualisiert: 3.11.2013   G. Becker